Alles, was wir uns versprochen haben
Rezensionen

Alles, was wir uns versprochen haben von Catherine Hokin

Verlag: Bookouture

Seitenzahl: 410 Seiten

Historische Epoche: Zweiter Weltkrieg

Schauplatz: Berlin

Erscheinungsjahr: 2025


Inhalt:

In Alles, was wir uns versprochen haben* erzählt Catherine Hokin von der Sekretärin Heinrich Himmlers, die insgeheim für den Widerstand gegen die Nazis arbeitet.

Berlin, 1940: Als Sekretärin von Heinrich Himmler schickt Magda tagsüber Einladungen zu gesellschaftlichen Anlässen an hochrangige Nazis. Nachts verteilt sie Flugblätter für die Widerstandsbewegung.

Sie führt ein gefährliches Doppelleben. Staatsgeheimnisse aus dem Büro zu schmuggeln, ist ein gefährliches Spiel. Aber den Mann zu schützen, den sie im Geheimen liebt, ist ihr größter Antrieb im Kampf gegen die Nazis …

40 Jahre später: Ninas Herz rast, als sie nur mit einem gefälschten Pass, ein paar Geldscheinen und einer Adresse, die sie im Kleiderschrank ihrer Großmutter gefunden hat, in eine ungewisse Zukunft tritt. Es ist ihre letzte Hoffnung, endlich die Wahrheit über das Schicksal ihrer Familie zu erfahren.

Aber als sie die verlassene Villa erreicht, öffnet sie die Tür zu einer vergessenen Geschichte und enthüllt Geheimnisse, die alles verändern werden: Die Vergangenheit, die Gegenwart, und die Zukunft …

Rezension Alles, was wir uns versprochen haben

Mit Die verlorene Mutter, Der Mut einer Tochter, Der Preis der Freiheit, Das Mädchen auf dem Foto, Alles Glück, das wir hatten, Alles, was wir nicht wussten, Das geheime Hotel in Berlin, Als der Zug dich mitnahm, Das geraubte Kind, Das geheime Medaillon und Das Mädchen, das die Wahrheit sagte habe ich in der letzten Zeit bereits recht viele historische Romane von Catherine Hokin gelesen.

Alles, was wir uns versprochen haben spielt mal wieder im Berlin zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und ist wie viele andere historische Romane in zwei Zeitebenen eingeteilt. Diesmal geht es um die Lebenswege von Magda, einer Sekretärin von Heinrich Himmler, sowie ihrer Enkelin Nina.

Beide Protagonistinnen sind sehr schön gezeichnet und man kann ihre Gefühle und Verhaltensweisen gut nachvollziehen. Magdas Versuche, Juden zu retten, und Ninas Schwierigkeiten mit der Ostberliner Stasi sind gut miteinander verbunden, sodass beide Zeitebenen fließend ineinander über gehen.

Catherine Hokins Schreibweise ist wie immer lebendig und der Roman weist viele überraschende Ereignisse auf, die Alles, was wir uns versprochen haben spürbar gut tun. Auch wurden viele historische Themen aufgegriffen und geschickt in die Handlung um die beiden Hauptfiguren eingebunden, wie etwa die Nazi-Herrschaft sowie das Leben in der DDR und nach dem Mauerfall.

Außerdem hat mir gut gefallen, dass in diesem Buch beide Zeitebenen gleich interessant waren, was nur selten der Fall ist, denn meistens ist die Vergangenheitshandlung besser als die in der Gegenwart bzw. die, die in der jüngeren Vergangenheit liegt.

Nachdem mir zuletzt Das Mädchen, das die Wahrheit sagte nicht ganz so gut gefallen hatte, halte ich Alles, was wir uns versprochen haben für ein Buch, indem die Autorin zeigt, was wirklich in ihr steckt. Ich kann es daher auf jeden Fall empfehlen.

Als Rezept zu Alles, was wir uns versprochen haben kam bei uns mal wieder ein Hauptstadt-Gericht auf den Tisch, nämlich eine Berliner Rinderbrust.


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Zum Rezept: Berliner Rinderbrust

Ich bin Mitte 60, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine beiden großen Leidenschaften sind das Lesen und das Kochen. Besonders gerne koche ich Gerichte, die zu meinem letzten Lese-Abenteuer passen.

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