Das geheime Medaillon Cover
Rezensionen

Das geheime Medaillon von Catherine Hokin

Verlag: Bookouture

Seitenzahl: 422 Seiten

Historische Epoche: Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

Schauplatz: Bayern und Prag

Erscheinungsjahr: 2026


Inhalt:

In Das geheime Medaillon* erzählt Catherine Hokin von der verbotenen Liebe zwischen einer Jüdin und einem Mann aus einer NSDAP-Familie.

Deutschland, 1939: Pascal legt Noemi das silberne Medaillon seiner Mutter in die Hand, während er ihr einen Kuss gibt. Aber als Deutschland den Krieg erklärt, wird ihre Liebe über Nacht zu etwas Verbotenem: Noemi ist Jüdin und Pascals Vater Mitglied der Sturmabteilung.

Als Noemis Eltern nach Dachau verschleppt werden, schmuggelt Pascal sie aus dem Land und betet, dass sie den Krieg überlebt. Er schaut dem Zug hinterher und schwört sich, das Mädchen, das er liebt, wiederzufinden.

Noemi gibt die Hoffnung nie auf, ihre Familie eines Tages wiederzusehen. Sie weiß, dass sie Pascal wegen seiner Verbindung zu den Nazis vergessen muss, aber sie hat noch immer das Medaillon, das er ihr gegeben hat. Und vielleicht können auch sie eines Tages wieder zusammen sein …

Doch hat sie die Kraft ihm zu verzeihen, wenn die Welt um sie herum in Flammen steht? Kann ihre Liebe alles überdauern – oder wird der Schatten des Krieges die beiden für immer auseinanderreißen?

Rezension Das geheime Medaillon

Mit Die verlorene Mutter, Der Mut einer Tochter, Der Preis der Freiheit, Das Mädchen auf dem Foto, Alles Glück, das wir hatten, Alles, was wir nicht wussten, Das geheime Hotel in Berlin, Als der Zug dich mitnahm und Das geraubte Kind habe ich in der letzten Zeit bereits recht viele historische Romane von Catherine Hokin gelesen.

In Das geheime Medaillon geht es nun um Noemi und Pascal, die in einem kleinen Dorf in Bayern leben und seit Kindheitstagen unzertrennlich sind. Aber als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, wird ein Keil zwischen die Beiden getrieben, denn Noemi ist Jüdin und Pascals Vater ein glühender Verehrer der Nazis – Pascal selbst in der Hitlerjugend.

Der Roman ist in zwei Erzählstränge eingeteilt und durch Catherine Hokins flüssige Schreibweise sehr gut zu lesen. Auch die einzelnen Figuren werden lebendig und emotional beschrieben. Gerade die beiden Protagonisten entwickeln sich im Lauf der Handlung glaubwürdig weiter und auch ihre Beweggründe und Emotionen kann man stets gut nachvollziehen.

Der Weg, auf den mich Noemi und Pascal in Das geheime Medaillon mitnahmen, war spannend und zutiefst bewegend, aber auch voller Hoffnung. Und auch aus historischer Sicht kann ich nur sagen, dass dieser Roman – wie alle, die ich von Catherine Hokin gelesen habe – gut recherchiert war und viele Tatsachen in die Handlung eingebunden wurden.

Daher halte ich auch Das geheime Medaillon für ein erneut sehr gutes Buch aus der Feder dieser Autorin, wenn auch nicht das Beste, das ich von ihr gelesen habe.

Als Rezept zu diesem Werk habe ich etwas Typisches mit Bezug zu Bayern zubereitet, nämlich eine Bayrisch Creme.


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Zum Rezept: Bayrisch Creme

Ich bin Mitte 60, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine beiden großen Leidenschaften sind das Lesen und das Kochen. Besonders gerne koche ich Gerichte, die zu meinem letzten Lese-Abenteuer passen.

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