
Mord in der Mariahilfer Straße von Beppo Beyerl
Reihe: Max Mitschek, Teil 3
Verlag: Gmeiner
Seitenzahl: 260 Seiten
Historische Epoche: 1930er Jahre
Schauplatz: Wien und Triest
Erscheinungsjahr: 2026
Inhalt:
In Mord in der Mariahilfer Straße* lässt Beppo Beyerl seinen Oberinspektor Max Mitschek ein drittes Mal ermitteln.
Wien, 1932: Im Kaufhaus Herzmansky in der Mariahilfer Straße häufen sich Diebstähle – und plötzlich auch suspekte Todesfälle.
Angeblich tragische Unfälle, doch Oberinspektor Mitschek hat einen anderen Verdacht und beginnt zu ermitteln. Dabei gerät er zwischen Pelzschmuggler, politische Intrigen und eine Verkäuferin mit aufdringlichen Avancen.
Während sich in Triest dunkle Geschäfte mit Waffen anbahnen, fliegen in Wien die Masken – und Menschen aus dem zweiten Stock des Kaufhauses Herzmansky.
Rezension Mord in der Mariahilfer Straße
Hinweis: Mord in der Mariahilfer Straße wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bzw. diese Rezension wurde dadurch nicht positiv beeinflusst.
Zwar handelt es sich bei Mord in der Mariahilfer Straße um den dritten Teil einer in Wien spielenden Krimireihe*, jedoch sind die Fälle immer abgeschlossen, weshalb mich die Tatsache, dass ich Teil 1 und 2 nicht kannte, nicht vom Lesen abhielt.
Diesmal dreht sich die Handlung um die wohl berühmteste Einkaufsstraße der österreichischen Hauptstadt und dementsprechend auch um ein berühmtes Kaufhaus der damaligen Zeit, das Herzmansky. Dort häufen sich nicht nur Diebstähle, sondern es kommt auch zu Todesfällen, weshalb Oberinspektor Max Mitschek dringend ermitteln muss.
Dabei gibt es einige interessante Rätsel zu lösen und auch die einzelnen Figuren wie der Oberinspektor, der Kaufhausdirektor oder der Gauner Bernulli werden gut gezeichnet. Außerdem konnte mich die Darstellung einiger besonderer Zustände der damaligen Zeit überzeugen.
Allerdings leidet dieser historische Krimi in meinen Augen darunter, dass der Autor mit seinen vielen Erklärungen zu Gebäuden und ihrem Entstehen den Lesefluss und das Fortschreiten der eigentlichen Handlung zu oft unterbrochen hat.
Grundsätzlich war durchaus ein großes Potenzial dafür angelegt, dass beim Lesen von Mord in der Mariahilfer Straße einiges an Spannung entsteht. Durch die besagten ausufernden Erklärungen und dadurch, dass ich schon merklich mit der sehr wienerischen Sprache des Autors gefremdelt habe, kam für mich die Handlung aber nie richtig in Fahrt.
Meinen Geschmack konnte dieser Krimi daher leider nicht treffen – für echte Wien-Fans ist er aber sicherlich eine Lektüre wert.
Als Rezept zu Mord in der Mariahilfer Straße habe ich einen weiteren Klassiker aus der Hauptstadt unseres Nachbarlandes zubereitet, nämlich eine Wiener Orangentorte.
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Zum Rezept: Wiener Orangentorte


