Das Unrecht der Väter Cover
Rezensionen

DAS UNRECHT DER VÄTER von Ellin Carsta

Reihe: Falkenbach Saga, Teil 1

Verlag: Tinte & Feder

Seitenzahl: 343 Seiten

Historische Epoche: Vorkriegszeit

Schauplatz: Deutschland (Starnberger See & Berlin)


Inhalt:

Schauplatz von Das Unrecht der Väter*, dem ersten Teil von Ellin Carstas neuer Falkenbach Saga, ist der schöne Starnberger See im Jahr 1936.

Baron von Falkenbach und seine beiden Freunde, die Lehmann Brüder, stehen auf der Sonnenseite des Lebens. Zwar haben sie gemeinsam im Ersten Weltkrieg kämpfen müssen, doch mittlerweile betreiben sie gemeinsam sehr erfolgreiche Geschäfte.

Während bei den Lehmanns die nächste Generation schon in die Firma eingestiegen ist, ist die Zukunft der beiden Kinder des Barons noch nicht geklärt:

Gustav von Falkenbach steht kurz vor dem Abschluss seines Medizinstudiums und kann sich nur schwer vorstellen, seinem Vater als Pferdezüchter und Gutsbesitzer nachzufolgen.

Auch seine Schwester Wilhelmine möchte ihr Leben gerne nach ihren eigenen Vorstellungen leben und interessiert sich in einer Zeit, in der die Nazis auch im direkten Umfeld der Familien an Einfluss gewinnen, immer mehr für politische Zusammenhänge.

Als eines Tages die Tochter eines Kriegskameraden auftaucht und mehr über den mysteriösen Tod ihres Vaters wissen möchte, versuchen die drei Freunde und Geschäftspartner alles, damit ein lange gehütetes Geheimnis nicht ans Licht kommt: Das Unrecht der Väter.

Rezension Das Unrecht der Väter

Bei Das Unrecht der Väter, das der Auftakt zu Ellin Carstas neuer Falkenbach Saga ist, findet man gut in die Situation am Starnberger See hinein.

Wie die drei Kameraden aus dem Ersten Weltkrieg und die einzelnen Mitglieder ihrer Familien zueinander stehen, wird einem aber erst nach einiger Zeit klar, wodurch man gerne weiter liest, um mehr zu erfahren.

Die Spannung um das Geheimnis der Freunde wird tatsächlich den ganzen ersten Teil über aufrecht erhalten und auch die anderen Figuren scheinen jede für sich ihre Probleme zu haben, von denen man bei Weitem (noch) nicht alles erfährt.

Das muss sicherlich so sein, da es ja mit der Falkenberg Saga weiter gehen und in den anderen Büchern auch noch etwas passieren soll. Eine abgeschlossene Geschichte kann man beim Auftakt einer mehrteiligen Saga ja schlecht erwarten und so darf ich nun ein bisschen in meiner Phantasie rätseln, was es mit diesem Geheimnis wohl auf sich hat.

Insgesamt finde ich, dass Das Unrecht der Väter eher ein Vertreter des leichten Unterhaltungsromans ist, als dass man ihn einer genaueren Überprüfung auf historische Fakten und Plausibilitäten unterziehen sollte.

Das ist aber nicht schlecht, weil ich über diese schwierige Zeit der deutschen Geschichte schon viele ernste Romane gelesen habe und ein Buch, das in einem vergleichsweise leichten Ton gehalten ist, als schöne Abwechslung empfinde.

Mein Gesamtfazit zum ersten Teil der Falkenbach Saga ist durchweg positiv und ich freue mich auf die vielen noch zu klärenden Geheimnissen in den folgenden Bänden.

EDIT: Inzwischen habe ich auch das nächste Buch, Die Stärke der Töchter*, gelesen und eine Rezension dazu geschrieben.


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Zum Rezept: Kasnocken

Ich bin Mitte 60, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine beiden großen Leidenschaften sind das Lesen und das Kochen. Besonders gerne koche ich Gerichte, die zu meinem letzten Lese-Abenteuer passen.

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