Winter-Frauen 2 Wilde Jahre
Rezensionen

DIE WINTER-FRAUEN 2: WILDE JAHRE von Astrid Ruppert

Reihe: Die Winter-Frauen-Trilogie, Teil 2

Verlag: dtv

Seitenzahl: 465 Seiten

Historische Epoche: Nachkriegszeit bis 1970er Jahre

Schauplatz: Rheingau und England


Inhalt:

Mit Die Winter-Frauen 2: Wilde Jahre setzt Astrid Ruppert ihre Trilogie um Mütter und Töchter der Familie Winter fort und nimmt uns mit in die wilden siebziger Jahre.

Nachdem die in der heutigen Zeit lebende Maya Winter in Teil 1 der Reihe, Leuchtende Tage*, auf Spurensuche im Leben ihrer Urgroßmutter Lisette ging, setzt sie sich nun mit ihrer Mutter Paula auseinander.

Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag will Maya nämlich endlich wissen, wer ihr Vater ist. Dabei lernt sie ihre Mutter von einer ganz neuen Seite kennen und beginnt zu verstehen, warum die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern oft nicht einfach und immer ganz besonders ist:

Mayas Großmutter Charlotte ist durch die entbehrungsreiche Zeit der Kriegs- und Nachkriegsjahre geprägt und bringt dem großen Traum ihrer Tochter Paula, Sängerin zu werden, nur Unverständnis entgegen.

Doch Paulas Lebenshunger ist unersättlich und durch die die ganze Welt erobernde Musik der Beatles fühlt sie sich umso mehr angestachelt, ihre Ziele als Sängerin zu verwirklichen.

So verlässt sie das kleine hessische Dorf, wo ihre Mutter ein bescheidenes, bäuerliches Dasein führt, und stürzt sich Hals über Kopf in das pralle, bunte Leben der Roaring Seventies in England.

Dort trifft Paula auch ihre große Liebe und als sie selbst Mutter einer Tochter wird, schwört sich die junge Frau, alles anders zu machen …

Rezension Die Winter-Frauen 2: Wilde Jahre

Hinweis: Die Winter-Frauen 2: Wilde Jahre wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bzw. diese Rezension wurde dadurch nicht positiv beeinflusst.

Mit Die Winter-Frauen 2: Wilde Jahre* hat Astrid Ruppert ihre Trilogie um das Verhältnis von Müttern und Töchtern in der Familie Winter weiter gesponnen.

Dabei entführt sie den Leser in die 1960er und 1970er Jahre, in denen auch ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe, sodass ich mich an einige der geschilderten Begebenheit gut erinnern konnte.

Gerade die Schilderung der Aufbruchstimmung dieser Zeit ist sehr schön gelungen, weshalb es gut nachvollziehbar ist, dass Paula im Gegensatz zu ihrer Mutter Charlotte aus der Beschaulichkeit ihres kleinen Dorfes im Rheingau ausbrechen will.

Die Autorin hat es, wie auch im ersten Teil der Trilogie, verstanden, mich durch ihren sehr schönen und spannenden Erzählstil in den Bann der Geschichte zu ziehen.

Besonders begeistern konnte mich in diesem Teil die Darstellung der charakterlich doch recht unterschiedlichen Winter-Frauen, bei denen bei aller Verschiedenheit dann aber doch auch einige Gemeinsamkeiten zum Vorschein kamen.

Daher gibt es von mir auch für Die Winter-Frauen 2: Wilde Jahre eine klare Leseempfehlung.

EDIT: Zum Ende des Buchs wurde die Spannung sogar geschickt nochmal neu angefacht, wodurch ich sehr gespannt auf den dritten und abschließenden Teil der Saga war, Ein Ort, der sich Zuhause nennt*, in dem man endlich Näheres über Charlotte Winter erfährt.

Dieser historische Roman ist am 17. November 2021 nun erscheinen und ich habe keine Zeit verstreichen lassen, ihn zu lesen und meine Rezension dazu zu schreiben.

Außerdem habe ich schon seit einiger Zeit das Rezept zur Winter-Frauen-Trilogie* zubereitet, nämlich ein für den Rheingau typisches Winzergulasch.


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Zum Rezept: Winzergulasch

Ich bin Mitte 60, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine beiden großen Leidenschaften sind das Lesen und das Kochen. Besonders gerne koche ich Gerichte, die zu meinem letzten Lese-Abenteuer passen.

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