Haus der Erben Cover
Rezensionen

Haus der Erben von Volker Ferkau

Reihe: Die Barenkamp-Saga, Teil 1

Verlag: Solibri

Seitenzahl: 744 Seiten

Historische Epoche: 1970er Jahre

Schauplatz: Berlin und Schwarzwald

Erscheinungsjahr: 2025


Inhalt:

In Haus der Erben*, dem Auftakt seiner Barenkamp-Saga, erzählt Volker Ferkau von einem geerbten Hotel im Schwarzwald und den Spuren in die Vergangenheit, die davon ausgehen.

Conny Barenkamp, eine selbstbewusste Berlinerin mit einer ausgeprägten Abneigung gegen ländliche Idylle, erbt das Landhotel ihres Onkels Laurenz im malerischen Schwarzwald.

Doch das Erbe ist alles andere als ein Geschenk. Statt Ruhe, Frieden und Reichtum erwartet sie ein erbitterter Kampf gegen ein Immobilienunternehmen, das finstere Pläne gegen die Erbin und die Familie hegt.

Mit jedem Schritt, den Conny in die Vergangenheit ihres Onkels wagt, trifft sie auf Charaktere, die alle ihre eigenen Geschichten und Verbindungen zu Laurenz mitbringen. Wer war dieser geheimnisvolle Mann wirklich, und welche Schatten wirft er?

In einem Strudel aus alten Schuldverstrickungen und mysteriösen Enthüllungen steht Conny vor der größten Herausforderung ihres Lebens: Kann sie das Erbe ihres Onkels verteidigen und gleichzeitig die Wahrheit herausfinden, ohne dabei alles zu verlieren?

Rezension Haus der Erben (Die Barenkamp-Saga 1)

Ich habe bereits einige historische Romane und Buchreihen von Volker Ferkau gelesen und in meinem Blog veröffentlicht – konkret Die beste aller Zeiten, Im Schatten der Hoffnung sowie die fünfteilige Maybach-Saga.

Nun war es mit Haus der Erben mal wieder Zeit für ein neues Buch, das gleichzeitig auch den Auftakt für die Barenkamp-Saga darstellt. In dieser Reihe geht es um die Geschichte der titelgebenden Familie, insbesondere um das Familienoberhaupt Laurenz Barenkamp und dessen Nichte Conny.

Die einzelnen Figuren dieses Romans sind schön gezeichnet, sodass man ihren Charakter und ihr Handeln gut nachvollziehen kann. Vor allem die Darstellung von Conny, aber auch die von Laurenz, konnte mich überzeugen, wobei mir Laurenz mit seinem manipulativen und skrupellosen Charakter deutlich weniger sympathisch war als Conny.

Auch die Schreibweise von Volker Ferkau ist wie gewohnt fließend, spannend und voller Emotionen. Die beiden Zeitebenen, auf denen Haus der Erben angesiedelt ist, gehen dabei nahtlos ineinander über und man wird nicht aus dem Lesefluss herausgerissen. Zudem gibt es einige unerwartete Wendungen, die dramatisch sind, für meinen Geschmack teilweise aber inhaltlich zu bösartig waren.

Nicht zuletzt war die Darstellung des Lebens im Schwarzwald für mich ein weiteres Highlight des Romans, da man sich gut in die dortige Landschaft und darüber auch in die Handlung vertiefen konnte, die vor dieser Kulisse spielt.

Alles in allem halte ich Haus der Erben für ein gutes Buch, auch wenn es für meine Begriffe etwas überkonstruiert daher kommt. Aus diesem Grund und wegen der erwähnten Bösartigkeiten habe ich beschlossen, die weiteren Teile der Reihe nicht mehr zu lesen.

Als Rezept zu Haus der Erben und zur gesamten Barenkamp-Saga habe ich einen Klassiker aus dem Schwarzwald zubereitet, nämlich die berühmte Kirschtorte von dort.


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Zum Rezept: Schwarzwälder Kirschtorte

Ich bin Mitte 60, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine beiden großen Leidenschaften sind das Lesen und das Kochen. Besonders gerne koche ich Gerichte, die zu meinem letzten Lese-Abenteuer passen.

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