Der Gesang des Falken
Rezensionen

Der Gesang des Falken von Lea Gerstenberger

Verlag: Knaur

Seitenzahl: 480 Seiten

Historische Epoche: Frühe Neuzeit

Schauplatz: Frankreich

Erscheinungsjahr: 2026


Inhalt:

In Der Gesang des Falken* erzählt Autorin Lea Gerstenberger von einer jungen Französin im Umfeld von Anne Boleyn, die zu Beginn der Frühen Neuzeit zwischen politischen Intrigen und der Sehnsucht nach Freiheit steht.

Paris, 1514: Der königliche Hof glänzt vor Pracht und Reichtum, doch hinter den Kulissen herrschen Missgunst und Intrigen. Marcelle, die Tochter des Großstallmeisters, verabscheut dieses Theater. Wirklich glücklich ist sie nur fernab des Hofes beim Zeichnen und mit ihrem einzigen Freund Jean, dem Sohn des Großfalkners.

Als Marcelle von ihrem Vater gezwungen wird, sich als Hofdame der englischen Braut des Königs zu beweisen, wird ihr ein junges Mädchen zur Seite gestellt: Anne Boleyn.

Anne scheint alle höfischen Tugenden zu verkörpern: elegant, gebildet, unnahbar. Deshalb darf sie auch in Frankreich bleiben, als ein neuer König den Thron besteigt. Doch Marcelle blickt bald hinter die Fassade der Engländerin und entdeckt in Anne eine Verbündete, deren Scharfsinn und verborgener Freiheitsdrang ihr imponieren.

Kann ihre Freundschaft den beiden helfen, sich zwischen höfischen Intrigen und großen Träumen zu behaupten und ihren eigenen Weg zu finden?

Rezension Der Gesang des Falken

Hinweis: Der Gesang des Falken wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bzw. diese Rezension wurde dadurch nicht positiv beeinflusst.

In Der Gesang des Falken führte mich die Autorin an den königlichen Hof von Frankreich, an dem auch die junge Anne Boleyn lebt, die spätere Frau von Heinrich VIII. Der Roman wird aus der Sicht von Marcelle erzählt, der Tochter des Großstallmeisters, sowie aus der von Jean, dem Sohn des Großfalkners am Hof des Königs.

Lea Gerstenbergers Schreibstil ist flüssig, bildhaft und auch emotional. Insbesondere Marcelle und ihr Freund Jean sind sehr schön gezeichnet. Man kann ihre Gefühle und ihr Verhalten gut nachvollziehen.

Auch hat die Autorin es verstanden, die historischen Personen geschickt mit den fiktiven Ereignisses des Romans zu verbinden. Zudem werden das Leben am Hof sowie die Rolle der Frauen in dieser Zeit gekonnt beschrieben.

Im Laufe der Geschichte wird auch einiges an Spannung aufgebaut und es kommt zu unerwarteten Ereignissen. Ganz besonders interessant fand ich jedoch die Schilderungen zur Falknerei sowie die Einbindung von Leonardo da Vinci, was die Erzählung aufgelockert hat.

Von daher halte ich Der Gesang des Falken für einen sehr schönen historischen Roman, der mir gut gefallen hat. Sobald Lea Gerstenberger ein weiteres Buch veröffentlicht, werde ich es mit Sicherheit ebenfalls lesen.

Als Rezept zu Der Gesang des Falken habe ich einen Klassiker aus Frankreich zubereitet: Madeleines.


Falls Sie Lust darauf bekommen haben, Der Gesang des Falken zu lesen, können Sie gerne auf diesen amazon-Link klicken und das Buch dort erwerben. Durch diesen (und die anderen mit * gekennzeichneten) Affiliate-Links erhalte ich 7% des Kaufpreises als Provision von amazon. Ihnen entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Zum Rezept: Madeleines

Ich bin Mitte 60, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine beiden großen Leidenschaften sind das Lesen und das Kochen. Besonders gerne koche ich Gerichte, die zu meinem letzten Lese-Abenteuer passen.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert