Lübecks Töchter 1 Cover
Rezensionen

Lübecks Töchter 1 von Anna Husen

Reihe: Lübecks Töchter, Teil 1

Verlag: Knaur

Seitenzahl: 448 Seiten

Historische Epoche: Das Lange 19. Jahrhundert

Schauplatz: Lübeck


Inhalt:

In Lübecks Töchter 1 – Der Traum von Bildung und Freiheit* erzählt die selbst an der Ostseeküste lebende Anna Husen vom Kampf einer jungen Lehrerin im Lübeck des 19. Jahrhunderts.

Amélie hat einen großen Traum, als sie 1874 in ihre Heimatstadt Lübeck zurückkehrt: Gemeinsam mit ihrer Schwester Clara will sie ein Seminar zur Ausbildung von Lehrerinnen gründen.

Denn es braucht dringend mehr Frauenbildung, damit die Töchter von heute später selbst über ihr Leben bestimmen können. Doch Ferdinand Rubens, Beamter der Oberschulbehörde, setzt alles daran, ihren Plan zu vereiteln.

In dieser schwierigen Zeit ist es Amélies Kindheitsfreund Richard, der ihr wieder neuen Mut gibt. Mit jeder hoffnungsvollen Begegnung kommt Amélie dem jungen Witwer und seiner kleinen Tochter näher. Und doch weiß sie in jedem zärtlichen Moment, dass sie sich zwischen ihrem Traum und ihrer Liebe entscheiden muss …

Rezension Lübecks Töchter 1 – Der Traum von Bildung und Freiheit

Hinweis: Lübecks Töchter 1 wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bzw. diese Rezension wurde dadurch nicht positiv beeinflusst.

Dieses Buch handelt von der jungen Amélie, die 1874 in die Schule ihrer beiden Schwestern Clara und Paula zurückkehrt. Sie möchte jedoch nicht nur dort arbeiten, sondern auch ein Seminar gründen, das Frauen zu Lehrerinnen ausbildet.

Lübecks Töchter 1 lebt dabei vor allem von der Zeichnung der beiden Schwestern Amélie und Clara, die unterschiedliche Charaktere haben, sich aber gegenseitig ergänzen. Ebenfalls überzeugen konnten mich die Nebenfiguren, die bildhaft erzählt wurden, was den Roman sehr lebendig werden ließ.

Auch das Hauptthema ihres Werkes, den Traum von Bildung und Freiheit, hat Anna Husen gekonnt geschildert und mir glaubhaft nähergebracht.

Ein weiterer Höhepunkt war aber sicherlich auch die Darstellung der Hansestadt Lübeck als Handlungsort. Dies hat mir wahrscheinlich deshalb so gut gefallen, weil ich selbst schon mal vor Ort war und mir sehr gut vorstellen konnte, wie es dort im 19. Jahrhundert wohl ausgesehen hat.

Mein einziger Kritikpunkt an Lübecks Töchter 1 ist der, dass etwas zu viele einzelne Themen in den Roman gepackt wurden und mir insbesondere die Handlung um Amélie und Richard etwas zu sehr in Richtung Liebesroman ging.

Insgesamt betrachtet kann ich über dieses Buch aber sagen, dass es schön zu lesen und spannend ist und es mir daher gut gefallen hat.

Ob ich den zweiten Teil der Lübecks Töchter-Reihe*, der den Untertitel Der Traum von Liebe und Gemeinschaft* trägt, ebenfalls lesen werde, weiß ich noch nicht, da ich ja das Vorurteil habe, dass Fortsetzungen qualitativ abfallen. 😉

Als Rezept zu Lübecks Töchter 1 bzw. zur ganzen Reihe habe ich etwas Leckeres mit der für Lübeck typischsten Zutat gebacken: Marzipan Plätzchen.


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Zum Rezept: Lübeck Marzipan Plätzchen

Ich bin Mitte 60, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine beiden großen Leidenschaften sind das Lesen und das Kochen. Besonders gerne koche ich Gerichte, die zu meinem letzten Lese-Abenteuer passen.

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