
Illumination für Franz Joseph von Wolfgang Weinlechner
Verlag: Gmeiner
Seitenzahl: 250 Seiten
Historische Epoche: Das Lange 19. Jahrhundert
Schauplatz: Wien
Erscheinungsjahr: 2026
Inhalt:
In Illumination für Franz Joseph* muss eine Journalistin ein Attentat auf den österreichischen Kaiser verhindern.
Wien, 1908: Während Kaiser Franz Joseph sein 60. Thronjubiläum feiert und Wien zu Ehren des Monarchen in festlichem Glanz erstrahlt, brodelt in den dunklen Kanälen der Hauptstadt eine tödliche Verschwörung.
Serbische Nationalisten unter der Führung des berüchtigten Dragutin Dimitrijevic planen ein Attentat, das das Habsburgerreich für immer erschüttern könnte.
Die scharfsinnige Journalistin Emilia Freifrau von Ferteci bekommt Wind von der Verschwörung und beschließt, das Komplott aufzudecken – koste es, was es wolle …
Rezension Illumination für Franz Joseph
Hinweis: Illumination für Franz Joseph wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bzw. diese Rezension wurde dadurch nicht positiv beeinflusst.
In diesem historischen Roman bzw. Krimi wird man ins Wien des Jahres 1908 entführt, wo sich alles um das große Thronjubiläum von Kaiser Franz Joseph dreht (vielen vor allem als der Mann von Kaiserin Sissi bekannt, die zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr lebte).
Wolfgang Weinlechner erzählt die Geschichte von Illumination für Franz Joseph aus der Perspektive mehrerer Protagonisten, wobei sein Schreibstil ruhig, aber gleichzeitig auch spannend ist, wie es sich für einen guten Krimi gehört.
Sowohl die einzelnen Figuren, als insbesondere auch die damalige Stimmung in Wien und die Atmosphäre in der Stadt, die durch gesellschaftliche und politische Spannungen geprägt ist, werden sehr gekonnt und bildhaft geschildert bzw. in die Handlung eingearbeitet.
Da es sich bei den meisten Protagonisten um Personen handelt, die tatsächlich gelebt haben, fand ich es besonders gut, dass der Autor einen Anhang „Was aus ihnen wurde“ ans Ende des Buchs gesetzt hat. So konnte ich noch mit Interesse lesen, wie es mit den Persönlichkeiten im echten Leben weiterging.
Insgesamt halte ich diesen Roman für einen Krimi, der nicht blutrünstig ist, sondern eher leichte Töne anschlägt, und der mir dadurch ungemein gut gefallen hat.
Als Rezept zu Illumination für Franz Joseph habe ich einen weiteren Klassiker der österreichischen Küche zubereitet: Selchfleisch.
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Zum Rezept: Selchfleisch


