Die Frau, der Ruhm und der Tod Cover
Rezensionen

Die Frau, der Ruhm und der Tod von Christine Grän und Marianne von Waldenfels

Reihe: Kommissarin Clara Frings, Teil 2

Verlag: Droemer

Seitenzahl: 321 Seiten

Historische Epoche: 1970er Jahre

Schauplatz: Bonn


Inhalt:

In Die Frau, der Ruhm und der Tod* setzt das Autorinnen-Duo Grän/von Waldenfels ihre Kommissarin Clara Frings-Reihe fort und erzählt einen Krimi aus der Ära von Helmut Schmidt.

Während sich 1975 die zweite RAF-Generation in Stellung bringt, der Stammheim-Prozess beginnt und Feministinnen auf die Barrikaden steigen, baut Hauptkommissarin Clara Frings die Abteilung „Gewalt gegen Frauen“ auf.

Ihr erster Fall: Schlagerstar Mona Lisa stirbt vor laufenden Kameras. Ausgerechnet in der Talkshow von Claras bester Freundin Elfi Mayer.

Heile Welt mit harten Bandagen: So stellt sich die Schlagerbranche für Clara Frings dar. Ein zweiter Mord im Milieu wirft neue Fragen auf. Und da ist noch Freund Heinz, der sich in der Fluchthelfer-Szene in Gefahr begibt.

Rezension Die Frau, der Ruhm und der Tod (Kommissarin Clara Frings 2)

Hinweis: Die Frau, der Ruhm und der Tod wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bzw. diese Rezension wurde dadurch nicht positiv beeinflusst.

Da ich den ersten Teil der Kommissarin Clara Frings-Reihe* gelesen und sehr positiv rezensiert hatte, wollte ich natürlich wissen, wie es mit der Bonner Kommissarin weitergeht.

Während in Das Fräulein muss sterben* noch Willy Brandt an der Macht war, hat nun Helmut Schmidt das Amt des Bundeskanzlers übernommen. Gleich geblieben im zweiten Krimi der beiden Autorinnen ist aber natürlich, dass es einen spannenden Fall zu lösen gibt.

Da ich die 1970er als junge Frau selbst erlebt habe, konnte ich mich gut in dem dargestellten Zeitgeist dieses Jahrzehnts wiederfinden. Auch die einzelnen Figuren werden von dem Autorenduo sehr schön gezeichnet, ebenso wie die Welt der Schlagerbranche gut beschrieben wurde.

Daneben wurden geschichtliche Hintergründe wie der RAF-Terror und das Reformgesetz zum Paragraf 218 thematisiert, vor allem aber auf die Fluchthelfer aus der DDR eingegangen – eine historische Begebenheit, über die ich noch nicht sonderlich viel wusste. Dass ich hier mein Wissen erweitern konnte, hat mich besonders gefreut.

Die Frau, der Ruhm und der Tod wird aber insbesondere auch durch die persönlichen Ereignisse im Leben der Kommissarin sehr lebendig und emotional. Dies war schon im ersten Teil der Reihe mein Highlight des Romans und stellt auch in der Fortsetzung eine große Stärke dar.

Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die Chronik der damaligen Ereignisse, die die beiden Autorinnen ans Ende ihres Werks gesetzt haben.

Von daher kann ich abschließend nur sagen, dass mich Die Frau, der Ruhm und der Tod voll überzeugen konnte, was nicht allzu oft bei Fortsetzungen vorkommt. Daher werde ich einen dritten Teil der Kommissarin Clara Frings-Reihe* auf jeden Fall ebenfalls lesen, falls es einen geben sollte.

Als Rezept zur gesamten Reihe hatte ich bereits nach Teil 1 einen Klassiker aus Bonn zubereitet: Himmel und Erde bzw. Himmel und Ääd.


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Zum Rezept: Himmel un Ääd

Ich bin Mitte 60, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine beiden großen Leidenschaften sind das Lesen und das Kochen. Besonders gerne koche ich Gerichte, die zu meinem letzten Lese-Abenteuer passen.

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