Die Geheimnisse von Liebental
Rezensionen

Die Geheimnisse von Liebental von Marion Johanning

Reihe: Die Kräutermagd, Teil 1

Verlag: Tinte & Feder

Seitenzahl: 367 Seiten

Historische Epoche: Frühe Neuzeit

Schauplatz: Kurpfalz

Erscheinungsjahr: 2026


Inhalt:

In Die Geheimnisse von Liebental* erzählt Marion Johanning über Liebe, Verrat und das Überleben inmitten höfischer Intrigen zu Beginn des 18. Jahrhunderts.

Kurpfalz, 1700: Die Waise Sophie findet als Küchenmagd auf Schloss Liebental Zuflucht. Ihr Wissen über Kräuter macht sie bald unentbehrlich, aber sie hat ein Geheimnis, das nicht ans Licht kommen darf.

Als der junge Schlossherr sich reich vermählt, um seine Schulden zu tilgen, gerät Sophie immer mehr in das gefährliche Netz eines alten Streits zwischen zwei adeligen Familien.

Der Verwalter Andreas Rotfeld wird zu ihrem Verbündeten – ein Mann von Ehre und Pflichtbewusstsein, dessen Nähe Sophie mehr berührt, als sie sich eingestehen will.

Doch die Standesgrenzen, die sie trennen, sind ebenso unüberwindbar wie die Geheimnisse, die sie beide gefangen halten.

Rezension Die Geheimnisse von Liebental

Nachdem ich mit der Luise und Marian-Reihe, der Neue Zeiten-Reihe sowie dem Einzelband Die honigsüßen Hände bereits einige Werke von Marion Johanning gelesen hatte, war es an der Zeit für einen weiteren historischen Roman aus ihrer Feder.

In Die Geheimnisse von Liebental nahm die Autorin mich diesmal mit in die Frühe Neuzeit und in die Kurpfalz, also die Region rund um Mannheim und Heidelberg. Vor diesem Hintergrund geht es um die Welt des Adels, aber auch um das Leben der armen Leute und die Heilkräfte der Kräuter.

Durch ihren guten Schreibstil hat es Marion Johanning auch in diesem Buch verstanden, die damalige Zeit und insbesondere die Folgen des Krieges in der Kurpfalz anschaulich darzustellen.

Auch die Figuren werden in ihren jeweiligen Charakterzügen gekonnt beschrieben. Hier hat mir besonders die Protagonistin Sophie gefallen, aber auch Andreas Rotfeld, der für Sophie immer wichtiger wird.

Die Geheimnisse von Liebental ist zudem lebendig und spannend geschrieben und bringt einige unerwartete Wendungen mit, die genauso gut bei mir ankamen wie das Ende des Romans, das wirklich unerwartet war.

Alles in allem kann ich Die Geheimnisse von Liebental daher als ein wirklich lesenswertes Buch empfehlen, auch wenn ich mir Teil 2 der Reihe, Die Tochter von Hohensee*, wahrscheinlich nicht mehr zu Gemüte führen werde.

Als Rezept zu diesem historischen Roman habe ich einen Klassiker aus Kurpfalz zubereitet, nämlich Dampfnudeln mit Weinsoße.


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Zum Rezept: Dampfnudeln mit Weinsoße

Ich bin Mitte 60, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine beiden großen Leidenschaften sind das Lesen und das Kochen. Besonders gerne koche ich Gerichte, die zu meinem letzten Lese-Abenteuer passen.

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