
Das Zimmermädchen vom Adlon von Anett Diell
Verlag: Gmeiner
Seitenzahl: 384 Seiten
Historische Epoche: 1920er Jahre
Schauplatz: Berlin
Erscheinungsjahr: 2026
Inhalt:
In Das Zimmermädchen vom Adlon* erzählt Anett Diell von einer jungen Frau, die sich in den 1920er Jahren im renommiertesten Hotel Berlins beweisen will.
Berlin, 1921: Das Hotel Adlon ist ein Ort der Träume und des Glamours. Für die junge Irabella Keller bedeutet die Stelle als Zimmermädchen die Chance auf ein besseres Leben.
Klug und unerschrocken bringt sie frischen Wind ins Haus, überzeugt den Hotelbesitzer Louis Adlon mit ihren Ideen und erobert die Herzen von Gästen und Kollegen.
Doch als Maxim, ein charmanter Restaurant-Erbe, und Charles, ein sensibler Dichter, ihren Weg kreuzen und die Ungewissheit der Zeit ihren Tribut fordert, muss Irabella entschlossen dafür kämpfen, ihr Leben weiterhin selbst zu bestimmen.
Rezension Das Zimmermädchen vom Adlon
Hinweis: Das Zimmermädchen vom Adlon wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bzw. diese Rezension wurde dadurch nicht positiv beeinflusst.
Anett Diell führte mich in Das Zimmermädchen vom Adlon in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts und – wie der Titel schon verrät – ins wohl bekannteste Hotel Berlins.
Da auch sie vom Adlon sehr fasziniert ist, geht die Hauptfigur Irabella voll in ihrer Arbeit auf, als sie dort als Zimmermädchen eingestellt wird. Dabei wird die Protagonistin charakterlich sehr schön und jederzeit nachvollziehbar gezeichnet. Das Gleiche gilt für die weiteren Figuren des Romans, in deren Lage man sich als Leser gut hineinversetzen konnte.
Auch die Schilderung des Lebens im Berlin der damaligen Zeit ist durch die bildhafte Sprache der Autorin sehr gelungen. Der historische Hintergrund von Das Zimmermädchen vom Adlon wurde solide recherchiert und gekonnt mit der eigentlichen Handlung verwoben.
Außerdem plätschert der Roman keineswegs vor sich hin, sondern ist spannend geschrieben – nicht zuletzt durch die geheimnisvolle Aura, die Irabella umgibt.
Daher halte ich dieses Buch für sehr gelungen und auf jeden Fall empfehlenswert. Sollte es einen zweiten Teil geben, werde ich ihn sicherlich ebenfalls lesen.
Als Rezept zu Das Zimmermädchen vom Adlon habe ich meine umfangreiche Sammlung an Berlin-Rezepten um einen Spritzkuchen erweitert.
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Zum Rezept: Berliner Spritzkuchen


