
Schranken gehen auf von Eva Opitz
Verlag: BoD
Seitenzahl: 248 Seiten
Historische Epoche: Zweiter Weltkrieg
Schauplatz: Hamburg, Berlin, London und Nancy
Erscheinungsjahr: 2025
Inhalt:
In Schranken gehen auf* erzählt Eva Opitz die wahre Geschichte einer Hamburger Jüdin, die versucht, den Schrecken des Nazi-Regimes zu entkommen.
Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Fluchtgeschichte der Hamburgerin Elisabeth Jakoby, Tochter eines jüdischen Vaters und einer evangelischen Mutter.
Noch minderjährig, gerät sie in Berlin als Studentin ins Visier der Gestapo, weil sie öffentlich den Hitlergruß verweigert. Sie hat furchtbare Angst.
Von einem Tag auf den anderen ist sie gezwungen zu fliehen, ohne jede Unterstützung, ohne Geld, ohne abgeschlossene Ausbildung und ohne jemanden zu kennen, der ihr weiterhelfen könnte.
Ihre Flucht droht immer wieder unter dramatischen Umständen zu scheitern.
Rezension Schranken gehen auf
Hinweis: Schranken gehen auf wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bzw. diese Rezension wurde dadurch nicht positiv beeinflusst.
Eva Opitz erzählt in Schranken gehen auf die Geschichte der Flucht von Elisabeth Jakoby aus Nazideutschland, die sie von dieser selbst in persönlichen Gesprächen erfahren hat. Durch den sachlichen und gut zu lesenden Schreibstil der Autorin wurden mir die Erfahrungen während dieser Zeit sowie das restliche Leben der Hamburgerin schön vermittelt.
Elisabeth ist die Tochter eines jüdischen Vaters und einer evangelischen Mutter und muss aus Deutschland fliehen, weil sie ins Visier der Gestapo geraten ist. Die Darstellung von Elisabeths Charakter hat mir gut gefallen: Sie ist eine starke Person, die sich allen Widrigkeiten stellt.
Auch die einzelnen Stationen ihres Lebenswegs werden gekonnt beschrieben, sodass ich sie sehr gut vorstellen konnte. Besonders lobenswert finde ich, dass die Handlung um Elisabeth nahtlos in den gut recherchierten historischen Hintergrund eingearbeitet wurde.
Streng genommen ist Schranken gehen auf nicht zwingend ein historischer Roman, sondern hat auch starke Eigenschaften einer biographischen Erzählung über eine Person, die tatsächlich existiert hat. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich bin froh darüber, diese neue Leseerfahrung gemacht zu haben.
Als Rezept zu Schranken gehen auf habe ich das heimliche Nationalgericht Hamburgs zubereitet, das deshalb auch den Namen Hamburger National trägt.
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Zum Rezept: Hamburger National


