Der Zug mit den Zwillingen Cover
Rezensionen

Der Zug mit den Zwillingen von Suzanne Goldring

Verlag: Bookouture

Seitenzahl: 424 Seiten

Historische Epoche: Zweiter Weltkrieg

Schauplatz: Berlin und London

Erscheinungsjahr: 2026


Inhalt:

In Der Zug mit den Zwillingen* erzählt Suzanne Goldring über zwei mutige Frauen, die alles riskieren, um die Unschuldigen vor dem Krieg zu schützen.

Berlin, 1939: Tränen laufen über ihre Wangen, als Rosa sich durch die Menge kämpft. Sie hält den Korb, in dem ihre winzigen neugeborenen Zwillinge schlafen, einer Frau entgegen, die gerade dabei ist, die Tür des Wagons zu schließen.

Der Geruch von Rauch hängt in der Luft, jüdische Menschen verriegeln ihre Türen. Sie fühlen sich in ihrer Heimatstadt längst nicht mehr willkommen. Und während einige Mütter ihre Kinder verstecken, bringen andere sie zum Bahnhof, in der Hoffnung, ihnen ein besseres Leben zu geben.

Dora blickt über die aufgewühlte Menschenmenge auf dem Bahnsteig. Verzweiflung macht sich in ihr breit, denn sie weiß, dass nicht genug Platz für alle in dem Zug nach England sein wird. Und als die fremde Frau ihr den Korb mit den Zwillingen in die Arme drückt, durchfährt sie eine lähmende Angst. Babys dürfen die Grenze nicht überqueren – wie soll sie sie nur vor den erbarmungslosen Augen der Soldaten verbergen?

Aber Dora und die Mutter haben dasselbe Ziel: Diese unschuldigen Kinder in Sicherheit zu bringen, bevor es zu spät ist.

Rezension Der Zug mit den Zwillingen

In Der Zug mit den Zwillingen geht es um die Rettung jüdischer Kinder aus Nazi-Deutschland nach Großbritannien.

Der Roman wird dabei abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt: Dora lebt in London und ist bei einer Hilfsorganisation beschäftigt, während die Jüdin Rosa mit ihrem Mann eine Berliner Schneiderei betreibt.

Der Schreibstil von Suzanne Goldring, von der ich bis dahin noch kein Buch gelesen hatte, ist lebhaft und gut zu lesen. Insbesondere konnte sie die Angst und Verzweiflung sehr überzeugend und nachvollziehbar vermitteln, wodurch das ohnehin schon sehr emotionale Thema der Rettung der Kinder noch einmal bewegender wurde.

Der historische Hintergrund um die Quäker, die die Kindertransporte organisiert hatten, war für mich neu und daher sehr informativ.

Auch die Zeichnung der einzelnen Figuren ist sehr gelungen, sodass ich sie mir gut vorstellen konnte – allen voran Rosa und Dora.

Daher halte ich Der Zug mit den Zwillingen für einen sehr bewegenden historischen Roman, der mir gut gefallen hat.

Als Rezept zu diesem Buch habe ich meine umfangreiche Sammlung an Hauptstadt-Gerichten um einen Berliner Sauerkrauttopf erweitert.


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Zum Rezept: Berliner Sauerkrauttopf

Ich bin Mitte 60, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine beiden großen Leidenschaften sind das Lesen und das Kochen. Besonders gerne koche ich Gerichte, die zu meinem letzten Lese-Abenteuer passen.

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